SportScheck Stadtlauf Berlin 2015

Am 23. August war es soweit. Endlich stand der lang ersehnte Stadtlauf in Berlin auf dem Programm. Eigentlich wollte ich gut vorbereitet an den Start gehen mit einer 55er Wunschzeit f├╝r die 10,5km. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. ­čśŐ

In dem Fall hie├č es schmerzfrei finishen, dabei sein und die Stimmung genie├čen.

Wir sind schon eher angereist und haben um den Lauf ein paar freie Tage eingebaut. So konnten wir in aller Ruhe bereits am Freitag unsere Startunterlagen, Trikots und die Zeit Chips bei SportScheck abholen. Die Ausgabe war sehr gut organisiert, hier wurde je nach zu laufender Distanz und nach Name auf diverse Helfer verteilt. Schnell war alles gefunden und in Sack und T├╝ten. Tolle Orgaleistung!

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Am Sonntag sollte der Lauf um 9 Uhr starten. Als Anti-Earlybird beschr├Ąnke sich das Fr├╝hst├╝ck auf einen Riegel und einen Hipp Smoothie. Reicht, oder?

Danach ging es mit dem Taxi von Berlin Mitte nach Steglitz. Wieder erwarten kam man ohne Probleme ins Startgebiet, der Verkehr war total entspannt.

Ein kurzes orientieren wo der Start und der Zieleinlauf ist. Dann hie├č es auch schon Warm-Up. Nach dem ich beim Nachtlauf in L.E.┬ázuviel Energie in das Aufw├Ąrmen gesteckt hatte, lief ich diesmal gaaaanz gemach und nur eine Mini Abfolge des Lauf ABC, damit ich die Bewegung nicht vergesse. ­čśë

Nun war auch schon der Bambini-Lauf in vollem Gange und ich konnte es mir nicht nehmen lassen die Zwerge anzufeuern. So unglaublich niedlich wie die L├╝tten die Stra├če lang flitzen! ­čśŹ

imageKaum waren die J├╝ngsten im Ziel wurde es auch f├╝r uns „ernst“. Wir schoben uns mit den Massen Richtung Startlinie. Gef├╝hlt waren die ├╝ber 6000 Starter alle vor uns! Mit einer Differenz von 9 Minuten zwischen Brutto- und Nettozeit hat man vielleicht eine Vorstellung.

Zur kurzen Erkl├Ąrung Brutto- und Nettozeit:
ÔÇó Bruttozeit: vom Startschuss bis zum ├╝berqueren der Ziellinie
ÔÇó Nettozeit: vom ├╝berqueren der Start- bis zum ├╝berqueren der Ziellinie

Der Lauf an sich:
Ziel war um die 5:20 den Kilometer durchzulaufen. Bis Kilometer 6 lief es locker flockig dann kam der Einbruch. F├╝r 2km fiel es mir wirklich schwer und ich habe Tempo nachlassen m├╝ssen. Ich denke mal die gro├če L├╝cke in der Vorbereitung war nicht ganz unschuldig. Egal! Die Menschen an der Strecke haben entsch├Ądigt.

Meine pers├Ânlichen Highlights:
Ein gem├╝tlicher Fr├╝hst├╝ckstisch am Streckenrand. Die Familie war mittendrin statt nur dabei. ­čśä
Und eine Dusche etwa 2km vor Ankunft, es war sooo erfrischend. ­čĺŽ

Im Ziel angekommen gab es tolle Verpflegung. Uru Bananen, ├äpfel aus S├╝dtirol, Alpro Mandel- und Kokosmilch, Hipp Fr├╝chte und nat├╝rlich Wasser und Co. So war der Durst schnell bek├Ąmpft. Von den ├╝ber 6000 Startern hat man nicht viel gemerkt, nat├╝rlich waren ├╝berall viele gl├╝ckliche L├Ąufergesichter doch es gab nirgends nervigen Stau oder Wartezeiten.

Aus meiner 55er Wunschzeit wurde eine 57:02. Daf├╝r gab es eine neue Bestzeit auf die 10km.

Fazit: hat viel Spa├č gemacht, die Stimmung, die Orga, f├╝r mich hat alles gepasst! #runhappy

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