Garmin FR15 – Die einsteigerfreundliche Pulsuhr

Der Garmin FR15 im zweifarbigen Design.
Mein Testopfer, der FR15, in schwarz/ grün.

Laufen mit oder ohne Pulsuhr? Ich bin ganz klar für mit, gerade als Einsteiger neigt man dazu viel zu schnell loszulaufen. Im korrekten Bereich zu trainieren kann viel produktiver sein und beim ersten Wettkampf kann es retten zumindest die Pace im Blick zu haben. 😉

Den Forerunner FR15 aus dem Hause Garmin hatte ich für 30 Tage zum Testen da. Ich habe ihn auf Herz und Nieren geprüft sowie einer Läuferfin aus meinem Lauftreff zum Probieren zur Verfügung gestellt.

Die Garmin FR 15 Pulsuhr auf einen Blick:

  • Monochrome Display
  • Schrittzähler
  • Puls per ANT+ Brustgurt
  • Akku 7 Tage (bei 4 Aktivitäten und Einsatz als Fitness Tracker)
  • wasserdicht
  • GPS Tracking
  • Schlafüberwachung
  • Gehen/ Laufen Funktion
  • Bestzeiten
  • Virtual Pacer

Erster Eindruck

Der FR15 wirkt robust, kompakt, aufgeräumt und unkompliziert. Es wartet ein klassisch, aufgeräumtes Monochrom-Display was sich problemlos ablesen lässt. Das Armband trägt sich sehr angenehm, wieder erwarten schwitz man auch nicht unter dem Kunststoff Material. Die Bedienung geschieht intuitiv und einfach über die vier großen Knöpfe an den Seiten. Optisch würde ich ihn als unauffällig beschreiben. Ich hatte das Modell in schwarz/ grün da, es gibt ihn aber noch in diversen anderen Farbkombinationen sodass mir die Entscheidung schwerfallen würde. 🙂

Der Lieferumfang

Im Gepäck hat der Forerunner ein USB Ladekabel und je nach Version, welche man kauft, einen Brustgurt für die Herzfrequenzmessung. Mir stand der ohne Brustgurt zur Verfügung, da ich ja einen passenden meines FR620 zur Verfügung habe. Außerdem liegt eine kleine Bedienungsanleitung bei.

Das Handling

Die Bedienung erfolgt über die seitlichen Tasten, wovon sich je zwei an jeder Seite befinden. Die Tasten haben eine angenehme Größe und Druckpunkt, sodass sie sich auch während des Laufens problemlos betätigen lassen, z.B. um die Infos auf dem Display zu wechseln.
Die Menüführung ist leicht und braucht kaum ein nachlesen im Handbuch. Hier fuchst man sich nach kurzer Zeit problemlos durch ausprobieren rein, auch wenn man noch keine Vorerfahrung im Umgang mit Laufuhren hat.

Die Funktionen

Umfangreich und für den Laufeinstieg absolut ausreichend bringt es auf den Punkt.

Die Uhr zeigt unter anderem:

  • Pace
  • Puls
  • Distanz
  • Zeit
  • Rundenzeit
  • Schritte
  • Uhrzeit
  • Datum
  • Inaktivitätsleiste
  • Kalorien

Der Forerunner 15 ist als vollwertiger Fitnesstracker einsetzbar. Das Schrittziel lässt sich einstellen oder man lässt sich das Ziel automatisch vorgeben. Diese wird anhand der eigenen Aktivitäten stets angepasst. Die Automatik habe ich beizeiten ausgeschaltet, sonst wird das Erreichen der täglichen Schritte bald zum Wettkampf. 🙂
Auch eine Schlafauswertung bietet Garmin bei diesem Modell an, diese kann man dann bei Garmin Connect einsehen.

Praktisch ist die Gehen/ Laufen Funktion. Mit wenigen Drückern kann man dem FR15 sagen wie lange man laufen möchte und wie lange die darauf folgende Gehpause sein soll. Gerade im langsamen Laufeinstieg extrem nützlich, dies fand auch meine Testläuferin aus dem Lauftreff. Ein akustisches Signal gibt jeweils die Wechsel vor, sehr komfortabel.

Mit dem Virtual Pacer hat man einen Laufpartner zur Hand mit dem man auch einen kleinen Wettlauf machen kann. Die aktuelle Pace wird mit der selbsteingestellten Vorgabe verglichen.

Außerdem merkt sich die Laufuhr die eigenen Bestzeiten auf unterschiedliche Distanzen, wie z.B. 1km, 5km und 10km so kommen die eigenen Rekorde nicht in Vergessenheit. Motiviert gerade am Anfang oder nach dem ersten Wettkampf, wenn eine neue Bestleistung angezeigt wird.

Im Einsatz

Ich habe den FR15 in Konkurrenz zu meinem FR620 als Pulsuhr und meinem Vivosmart HR als Fitnesstracker gesetzt.

Im Vergleich zu meinem „großen“ Forerunner dauert die Suche des GPS Empfangs deutlich länger, hier muss man schon mal zwei Minuten Wartezeit einplanen. Früher habe ich das Gerät dann gern schon vor die Tür gelegt oder auf dem Fenstersims deponiert, da der Kurvenverlauf meiner Geduld mit fallenden Temperaturen und steigender Luftfeuchtigkeit schlagartig nach unten geht.

Beim Laufen schlägt er sich sicher, genau und unkompliziert. Dank der großen Seitentasten lässt es sich unkompliziert zwischen den Datenseiten blättern. Die Genauigkeit beim laufen lässt keine Wünsche offen, wie der Vergleich meines FR620 mit dem kleinen Fr15 gezeigt hat. (Die Minidifferenz ergibt sich durch die Verzögerung beim Starten und Stoppen der Uhr, mein Lucky Luke Fähigkeiten lassen zu wünschen übrig. 😉 )

Der FR620 und der FR15 gleichzeitig im Einsatz.
Der FR620 und der FR15 sind sich einig.

Beim täglich Schrittziel sind sich mein Vivosmart HR und die Sportuhr nicht so einig. Wer von beiden Recht hat konnte nicht geklärt werden.

Der Garmin Vivosmart HR und der FR15 beim Schritte zählen.
Es herrscht Uneinigkeit beim Zählen der Schritte.

Die Einrichtung des FR15 ist selbsterklärend und unkompliziert. Hier wird man von Garmin Express an die Hand genommen und durch die notwenigen Schritte geführt, sodass der erste gemeinsame Lauf nicht lange warten musste.

Die Auswertung der Daten nach dem Lauf

Um die Daten zu Garmin Connect zu übertragen muss die Pulsuhr per USB am PC oder Laptop angeschlossen werden, da der FR15 nicht über Bluetooth verfügt.

Übetragung der Daten an Garmin Connect.
Um die Laufdaten an Garmin Connect zu senden wird der FR15 per USB angeschlossen.

Garmin Connect

Garmin Connect beherbergt sozusagen das Archiv aller Läufe. Es kann, wenn man es pflegt, als Trainingstagebuch genutzt werden. Sehr motivierend seine Fortschritte nach einigen Wochen, Monaten oder gar Jahren zu sehen.

Sobald die Daten per USB an Garmin Connect gesendet wurden sind diese auch auf dem Smartphone über die App abrufbar.

Für mich absolut praktisch und ein Feature was ich nie wieder missen möchte ist die Verwaltung von Ausrüstung. Wenn man mehr als einmal die Woche laufen geht, sollte man ja auch mehr als ein paar Laufschuhe im Schrank haben. Garmin gibt uns die Möglichkeit jedem Lauf die genutzten Schuhe zuzuordnen. Auf diese Weise hat man jederzeit einen Überblick wie alt die Schuhe sind und wieviele Kilometer diese uns schon getragen haben.

Mein Fazit

Meine persönliche Meinung zur Garmin FR15 Pulsuhr. Für Einsteiger ideal da sie alle notwendigen Funktionen bietet und sich leicht und intuitiv bedienen lässt. Der integrierte Aktivitätstracker kann einen Einblick in die Tagesaktivitäten geben. Der Akku ist mit einer Woche Laufzeit bei vier Läufen und dem Tracker einwandfrei.

Einzig das fehlende Bluetooth ist mir ein Dorn im Auge, ich persönlich würde zum nächst größeren Modell, dem FR25, greifen, welches über Bluetooth verfügt. Aber es sind ja nicht alle solche Datencracks wie ich. 😀


Garmin hat mir den Forerunner 15 für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt, dies hat keinerlei Einfluss auf den Beitrag. Dieser ist frei verfasst und spiegelt meine eigene Meinung wieder.


 

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