Mein Halbmarathon Debüt beim 40. Leipziger Marathon

Mein Start beim Halbmarathon in Leipzig.
Los geht's! Zum ersten Mal 21,1km laufen.

Endlich ist es soweit. 7 Uhr. Sonntag. Raus aus dem Bett!

Heute ist der 24. April und damit Marathon Tag in Leipzig. Ich werde die halbe Distanz angehen, dass erste Mal in meinem Leben.

Nervös? Jap! Mein längster Trainingslauf waren 15,8km und das gemütlich auf zwei Stunden gestreckt.

Meine Vorbereitung auf den Halbmarathon

Seit Januar habe ich mich auf die 21,1km vorbereitet. Von gut 20 Wochenkilometer und einem langen Lauf von 60 Minuten konnte ich mich auf knapp 50 Wochenkilometer und lockeren 2h Stunden hocharbeiten.

Meinen Trainingsplan habe ich mir selbstgeschrieben. Gearbeitet habe ich nach Jack Daniels, dem Lauftrainer nicht dem Getränk! 😉

Die Stunden vor dem Start

Nachdem Aufstehen geht es, nach einem Umweg über das Bad, direkt in die Küche zum Frühst

. Es gibt Oatmeal mit Banane, Pitahaya und Granatapfel. Danach noch einen kleinen mit lecker Creme gefüllten Schokokuchen. Essen kann ich! 😜

Um elf werden wir von zwei Freunden abgeholt. Die beiden sind heute unser Support, fahren uns zum Start und kümmern sich um unsere Sachen. So bleibt uns sämtlicher Orga Streß erspart. Kann man sich bessere Freunde wünschen? Danke euch Beiden! 😘

Bis die Beiden auftauchen habe ich nun noch Zeit für die Hunde, das Frühstück zu verdauen und in Ruhe an meiner kurz/ lang Klamottenentscheidung zu zweifeln.

Das Outfit habe ich bereits am Vortag rausgelegt. Der Wetterfrosch hat was von Wolken, leichtem Wind und fünf Grad gequakt. Langes Oberteil und kurze Hosen, bei dem Wetter würde ich im Training ¾ Tights wählen, aber heute ist ja alles anders.

Pünktlich zum Aufbruch fällt Schneeregen am Fenster vorbei. Ich brauche ein paar Sekunden um meine entgleisten Gesichtszüge zu ordnen, dann gehts los!

Freunde: der beste Support den man sich wünschen kann.
Der beste Support den man sich wünschen kann.

Wider Erwarten kommen wir total gut durch. Parken etwas vom Start entfernt und gehen die Meter bis zum Start gemeinsam. Noch locker eine Stunde Zeit bis wir die Laufschuhe bewegen dürfen. Also genug Zeit um dem Einlauf der Bambinos zu begutachten. Meine Güte ist das goldig, mit Nuckel im Mund die 600m gewackelt.👣

Das Wetter hat sich aprilig, daher scheint jetzt immer mal kurz die Sonne. So ist es toll!

Wir schälen uns aus der schützenden Schicht aus Jogginghose und Jacke und laufen uns warm. In 30 Minuten gehts los!

Wir sortieren uns im Startblock um die zwei Stunden ein. Ich habe mir eine 2:03:xx zum Ziel gesetzt, Sven möchte auf jeden Fall unter zwei Stunden bleiben.

Gemeinsam laufen
Mein Herzbube! Perfekt wenn man das gleiche Hobby pflegt.

21,1km

Als der Startschuss fällt bin ich voller Vorfreude und Neugier wie ich die nächsten zwei Stunde erleben werde. Der erste Kilometer ist wie immer etwas voll, ich bleibe am Rand und finde den Rhythmus für meine 5:50 Pace. Bin ein paar Sekunden schneller, aber komme mir vor als wenn ich parke gefühlt zieht das ganze Feld an mir vorbei. Bei km 5 taucht der Pacemaker für 1:59:59 vor mir auf, kurz denke ich drüber nach… Nein! Ein anderes Mal. 😉

Die Gegensätze nach 5-6km sind dennoch spannend. Während ich noch mit anderen scherze, die sich dank warmer Kleidung einen Wintereinbruch wünschen, klingen andere schon wie am Ende einer Intervalleinheit. Da würde mich schon interessiert ob die Läufer gut ins Ziel kommen.

Die Zeit und die Kilometer fliegen dahin. Ich liege die meiste Zeit unter der 5:50er Pace und habe schon auf 5:45 runter korrigiert. Bei km12 nehme ich mein Dextro Fluid Gel, weniger wegen Energiemangel, mehr um etwas Flüssiges im Mund zu haben und den Kopf zu beruhigen.

Ich den 16. Kilometer passiert, als mich die Emotionen überrollen. Ein Gefühl wie Ostern, Weihnachten und Geburtstag zusammen. Ein Grinsen macht sich im Gesicht breit, Pippi steigt in die Augen und ich habe das Bedürfnis einfach loszurennen. Klingt komisch, ist aber so!

Jetzt laufe ich nur noch, scheiß auf Pace! Die Beine machen das schon, Luft ist genug da und ein bisschen weh tun darf es ja auch in den Beinen, bin ja nicht beim häkeln. 😜

nzchen habe ials mich die Emotionen überrollen. km16 kommt ein wahnsinnig emoionaler Moment. 5 runterkorrigiert reinbruch wünscas sen kann ich mit lecker Creme gekleiner e. h nach Jack Daniels, dem Lauftrainer nicht dem Getränk!

18, 19, 20…. Der letzte Kilometer liegt vor mir, die Oberschenkel brennen, ich ziehe nochmal an und sauge die Stimmung ein.

Auf der Zielgeraden entdecke ich meine Mam und einen Freund, ich grinse in die Kamera und fliege ins Ziel.

Mein Zieleinlauf!
Überglücklich auf der Zielgeraden.

Zeit 2:01:55h. Geil!

Schnell die Medaille einsammeln und Ausschau nach meinem Freund halten. Am abgesprochenen Treffpunkt wartet er und unsere Freunde schon. Der verrückte Kerl war rund 10 Minuten vor mir im Ziel. Meine Fresse!

Ich werde direkt mit warmen Sachen und lecker Cookies von Subway versorgt. Beste Zielverpflegung ever!

Jetzt heißt es nach Hause, heiß duschen und Eindrücke verarbeiten. Den Abend wollen wir dann mit unseren Supportern bei unserem Lieblingsitaliener ausklingen lassen.

Resümee

Es war ein unglaublich geiles Gefühl die Distanz zu laufen!

Keine Ahnung ob das jemand nachvollziehen kann, doch die 21,1km sind viel weniger stressig als ein 10km Lauf. Ich nehme eine Motivation mit auf den Weg, zu meinem großen Ziel #mywayto56, die ist jenseits von Gut und Böse.

Next Stop: neue PB über die 5km bei Frauenlaufen in Leipzig am 29. Mai.

 

 

Vielen Dank für die tollen Fotos!

Andrea Hörl – Fotografie

Sportfotografie – André Bandermann

Tags from the story
, ,
Written By
More from Malahealth

#mywayto56 – Two Oceans Marathon

Es mag tollkühn, verrückt oder größenwahnsinnig klingen doch es ist mir egal....
Read More

2 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*