Kein Ausdauersportler!

Den Ort "Allesverloren" umlaufe ich einfach.
Durchhalten!

Oft höre ich Sätze wie: „Ich kann nicht lange laufen, ich war eher der Sprinter.“ oder „Ausdauer lag mir nie.“
Für mich inzwischen lahme Ausreden um in seiner Komfortzone zu bleiben. Sorry Leute!

Jetzt mal schwarz auf weiß: Ich bin kein geborener Ausdauersportler!

Schnellkraft war Zeit meines Lebens mein Steckenpferd. Sprint. Hochsprung. Kung Fu. Taekwondo. Alles ganz weit weg von richtiger Ausdauer.

Die klassischen Langstreckenwaden sind ja eher lang und schlank. Meine weichen davon dezent ab und ähneln eher einem Fußballer oder Tänzer.
Damit kann ich ganz toll laufen, schnell und kurz. Typische Langstreckler sind meine Beine (noch) nicht.

 

Warum ich dennoch auf das Laufen setze?

In der Vergangenheit waren es alles Sportarten die man ohne erhöhtes Verletzungsrisiko oder Verschleiß nicht ohne weiteres ein Leben lang betreiben kann. Taekwondo hat meinen Knien ordentlich zugesetzt, seit ich laufe geht es ihnen wieder richtig gut.
Laufen kann ich immer und überall. Ich bin nicht an Trainingsorte oder Zeiten gebunden. (Und man kann ohne schlechtes Gewissen des öfteren neue Schuhe kaufen 😉.)

Ja, ich brauche länger um gewisse Zielzeiten in Wettkämpfen zu erreichen. Wo andere aus meinem Freundeskreis nach kurzem Training bequem einen Halbmarathon gut unter 2 Stunden laufen, wird das für mich echte Arbeit.

Aus dem Taekwondo bin ich erfolgsverwöhnt, ich kam und konnte es. Kampfsport wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt. Laufen lerne ich noch.

Natürlich bin ich dadurch manchmal frustriert. Wie sagt man so schön: „Das Leben ist kein Ponyhof.“ So baut man auch mentale Stärke auf, einfach weitermachen und nicht das Handtuch werfen. Das Gefühl nach einer guten Einheit ist es wert. Versprochen!
Und nun das Beste für alle Zweifler: ihr könnt mehr essen und es schmeckt gleich zweimal so gut! 😋

Also weiter geht’s! #mywayto56

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