Fit auf Reisen – Der Urlaub

Laufbandtraining im Urlaub.
Über den Dächern von Johannesburg.

Meist hat man im normalen Alltag seine Trainingsroutine. Die Einheiten werden passend in die Wochentage und den Arbeitsalltag integriert.

So stehen meine Läufe in der Regel vor dem Büro auf dem Programm, während das Alternativ- und Stabi Training in den Abendstunden absolviert wird. Der klassische Longjog ist Wochenendsache.

Doch wie sieht das im Urlaub aus?
Meine Urlaube sind weniger geprägt von ruhigen Tagen am Strand. Mein Freund und ich sind eher die Entdeckertypen. 🙂
Anfang des Jahres hieß es für uns Lauftraining und Urlaub unter einen Hut bekommen. Schließlich will man seine aufgebaute Form nicht verlieren, schon gar nicht, wenn man Wettkämpfe geplant hat.

Südafrika war Anfang des Jahres so eine Entdeckerreise für uns. Die ersten zwei Wochen waren wir selten mehr als zwei Tage an einem Ort und hatten jeden Tag etwas Anderes auf dem Plan. Nur gegen Ende der Reise wurden wir sesshaft und haben ein paar Tage in ein und demselben Hotel verbracht.

Nach der Buchung der Reise ging es an die Planung für die Laufeinheiten. Ich habe mir die Hotels im Netz angeschaut, wo gibt es ein Gym oder eine passende Laufstrecke. Die Möglichkeiten notiert und mit den geplanten Touren abgeglichen.

Mit den gesammelten Informationen konnte ich mir ein Grundgerüst für den Trainingsplan unter der südafrikanischen Sonne bauen. Die 100% Umsetzung des Trainings wie daheim war mir nicht möglich, das ein oder andere Stabi- und Alternativtraining mussten auf der Strecke bleiben. Doch die Laufeinheiten waren gesetzt!

Sicher werden einige jetzt mit dem Kopf schütteln und sagen Urlaub ist Urlaub. Doch wir laufen gern und wollen auch gut vorbereitet durch die Wettkampfsaison kommen. Daher haben wir eine Trainingspause keine Sekunde in Betracht gezogen. Laufen macht einfach Spaß, man kann mehr zu Abend essen und das tägliche Urlaubseis ist dann auch gleich wieder weg. 😀

Unsere Läufe haben wir nicht nur als Trainingseinheiten gesehen, sondern es gleich als Sightseeing genutzt. So stand zum Beispiel in einem kleinen Örtchen Namens Arniston unser Longjog an. Wir haben so den gesamten Ort laufend erkundet: das kleine süße Fischerdort, die Dünen mit dem Landschaftsschutzgebiet. Hätten wir im normalen Tempo nie geschafft!

 

Doch allein mit dem Training ist es ja auch nicht getan, auch die Ernährung möchte beachtet werden. Wenn man daheim wert darauflegt, verfolgt man sein Ziel meist auf Reisen weiter. So auch ich.

Energie für den Tag direkt beim Frühstück tanken. Joghurt mit Nüssen und verschiedenen Früchten. Dazu gibt es Haferflocken und Cranberry Saft.
Buntes, gesundes und furchtbar leckeres Frühstück.

Nein, ich lebe ganz sicher nicht asketisch und im Urlaub gibt es auch deutlich öfter was zum Verwöhnen als normal. Dann ist Urlaub eben auch Urlaub. 😉
Wichtig sind mir die täglichen Obst- und Gemüseanteile.

So hatte ich bei Tagestouren meist einen Apfel und etwas Trockenobst im Gepäck. Womit man an Stelle es ungesunden Snack gut zur nächsten Mahlzeit überbrücken kann. Um dann beim Abendessen mit gutem Gewissen zuschlagen zu können.

Also man kann „Fit bleiben auf Reisen“. Es erfordert etwas Planung, dann läuft es ganz wunderbar. So kam ich nach gut drei Wochen schlemmen nach Hause und die Waage und ich waren trotzdem noch Freunde. 😉

Mein Erfahrungesbericht passen zum Thema der Blogparade „Fit bleiben auf Reisen“.

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2 Comments

  • Die Urlaubsplanung als Sportler ist geprägt von Suche nach dem passenden Hotel. Am besten mit Gym, Schwimmbad, direktem Anschluß an eine perfekte Laufstrecke, natürlich darf der Strand zu laufen nicht fehlen und die Ernährung sollte optimal in die Bedürfnisse passen. So oder so ähnlich sehen doch unsere Planungen aus und sind wir doch mal ehrlich „Es macht Spaß“ 😀 Verständnis von Außenstehenden ist hier meist nie zu erwarten. 😉 Und wenn man es noch mit Sightseeing verbinden kann, ist das für uns doch der perfekte Urlaub. Südafrika scheint perfekt für solche Urlaube zu sein. 🙂

    • Man kassiert eher so ein mitleidiges Kopfschütteln als Verständnis, aber hey die Badesaison kommt. 😉
      Südafrika ist wirklich phenomenal und Du glaubst nicht wie gern ich mein Rennrad dort gehabt hätte…

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