Fitnesstracker – Der Orbit von Runtastic unter der Lupe

Runtastic Orbit

Ende letzten Jahres war es soweit, ich musste mich meinem Technikfebel geschlagen geben und tauchte ein in die Welt der Wearables. Mir schien der Orbit aus dem Hause Runtastic am geeignetsten für mich, da ich die App nutzte und so der Orbit direkt noch als Pulsuhr herhalten konnte.

Der Orbit arbeitet mit einem Bluetooth Brustgurt und der App „Runtastic“ zusammen, sodass man während des Laufens stetig die aktuellen Daten wie Pace, Distanz, Timer, Heartrate usw. im Auge hat. Ich fand das megapraktisch, so musste ich mir doch nicht extra eine Pulsuhr zulegen.

Weil meine Lieblingsfarbe bunt ist hatte der Orbit direkt noch ein Stein im Brett: das austauschbare Armband. Standardmäßig kommt der Fitnesstracker in Blau und Schwarz. Ich habe mir das Set mit Gelb, Orange und Magenta dazu bestellt. Natürlich sind auch gedecktere Farben im Angebot.:)

Zum Standardlieferumfang gehören der Orbit, ein blaues und ein schwarzes Armband, ein Kleidungsclip und ein kurzes USB Ladekabel. Das Ladekabel und der Orbit halten den Kontakt dank eines Magneten, das war nicht immer zuverlässig und musste ab und an ein wenig gerüttelt werden damit der Ladevorgang wirklich startete. Über einen handelsüblichen USB Stecker kann man den Tracker an jede Steckdose hängen.

Wer nichts am Arm haben möchte für den ist der Kleidungsclip perfekt, so lässt sich der kleine Orbit überall am Körper einhängen. Fand es praktisch für den Kampfsport, da hier ein Armband eher unpraktisch ist, ein Tracker am Hosenbund stört aber niemanden.

Der Orbit zeichnet die Schrittzahl, die Kalorien und die aktive Minuten auf, welche man sich direkt auf dem kleinen Display ansehen kann. Sein Tagesziel kann man selbst wählen, der Orbit meldet sich dann bei 50% und bei Erreichen der Schrittzahl. Da er auch die Zeit anzeigt, könnte man ihn auch als Uhr nutzen.

Die dazugehörige App hört auf den Namen „Me“. Das Synchronisieren läuft automatisch und fast immer problemlos nur wenige Male musste ich Starthilfe geben, dazu zieht  man in der App einfach den Screen in der Übersicht nach unten.

Die App verrät nun zusätzlich noch die zurückgelegte Distanz und die Auswertung des Schlafes. (Mein persönliches Lieblingsspielzeug 😉 ).

Für die Schlafanalyse möchte der Tracker eine kurze Info haben wann wir uns auf’s Ohr hauen, dazu wird einfach der Knopf am Orbit für wenige Sekunden gedrückt gehalten und ein Bettsymbol erscheint, nach dem Aufwachen wieder drücken und die Sonne geht, im wahrsten Sinne des Wortes, auf.

Die Auswertung gefällt mir sehr gut und ist von den Trackern die ich näher kenne (vivosmart und Loop) mein Favorit. Hier werden die Wachphasen, die Leichtschlafphasen und die Tiefschlafphasen in einer Timeline und in Prozent angezeigt. Aktuell bleibt die Anzeige der gesamten Schlafeffizienz leer, dies scheint mit dem neuen Update zusammen zuhängen.

Wo ich direkt bei einem wichtigen Thema bin. Nach etwa zwei Monaten der Nutzung und dem direkten Vergleich zum Polar Loop ist mir die große Ungenauigkeit des Runtastic Trackers sauer aufgestoßen. Fahren in einem Sportwagen von München nach Leipzig machte als Beifahrer 10.000 Schritte. Yuhuu! Tagesziel ohne sich zu bewegen erreicht. L Der Service sagte es sei bekannt und die Definition was einen Schritt auslöst und was nicht werde mit dem nächsten Firmware Update behoben.

Die Tage war es soweit und ein Update wurde eingespielt. Ich habe den Orbit direkt wieder angelegt und mit meinem vivosmart von Garmin einen Tag verglichen:

Ein ganz klares und positives Ergebnis: der Orbit ist wieder im Rennen und ich kann ihn bedenkenlos empfehlen. Er ist nun sozusagen „straff“ eingestellt und verlangt wirklich Action bevor er den Schritt zählt. So mag ich das und so sollte es auch sein!

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