Das war’s!

Das war’s, 2015 liegt in den letzten Atemzügen und ich gehöre zu denen die darüber glücklich sind.
Die Frage nach dem Warum ist leicht zu beantworten.
Ende Februar diesen Jahres stieg ich vollends auf das Laufen um und wollte mich nur auf das neue Hobby konzentrieren. Gezieltes Training mit Coach, Wettkämpfen, schneller und fiter werden.
Doch die Macht war nicht mit mir, Herausforderungen sollten meinen Weg kreuzen.
Das ganze begann mit Problemen im Knie, was für mich noch normal ist, da ich es beim Taekwondo Training früher nicht so mit der Vernunft hatte. Dazu sei angemerkt, inzwischen bin ich komplett schmerzfrei in beiden Knien, dank dem Lauftraining. Vorher hatte ich über Jahre dauerhaft und täglich Probleme, mal mehr mal weniger. Vergangenheit!

Nach dem letzten Aufmucken meines Knie folgte die beliebte Läuferkrankheit: Schienbeinkantensyndrom. Muss man gehört haben, sollte man aber nicht live ausprobieren. Es ist schmerzhaft, langwierig und nichts für Menschen ohne Geduld.

Nach dem ich dem Schienbeinkantensyndrom in den Allerwertesten getreten hatte, folge der Witz des Jahres!

Ein Totalausfall des rechte Beins nach Überlastung beim Auto fahren! AUTO FAHREN! 😳
Eine rund sechsstündige Fahrt von Sachsen ins Allgäu bei strömenden Regen. Pause gab es eine Kurze zum tanken, nicht mal die Hunde wollten raus. Also durchgefahren, anscheinend auch etwas angespannt. Unverständlich!

Die Folgen:
– Blockiertes Wadenbein
– Blockiertes Darmkreuzbeingelenk
– Eine richtig schlecht gelaunte und laut schimpfende Sehne im hinteren Oberschenkel

Die Behandlung:
– Kinesiotape
– Manuelle Therapie
– Massagen
– Stoßwellentherapie
– Blackroll 2x täglich
– Tägliches Dehnprogramm

Nach insgesamt 4! Wochen und unglaublichen 3!!! Wochen totaerl Pause, also so gar nichts gemacht. Stieg ich am 20.12. mit leichter Panik auf das Ergometer, doch nur ein Zwicken mehr nicht. Pippi in den Augen vor Freude! 🙏🏻

Den nächsten Tag direkt ins Schwimmbad gefahren und beim schwimmen so gegrinst, dass Wasser nachgefüllt werden musste.

Endlich wieder bewegen! Ihr Sportler da draußen versteht das!

Das Jahr hat nun keine zwei Wochen mehr, diese nutze ich für einen gaaaanz langsamen Wiedereinstieg. Spinning, Fitness und schwimmen. Ich spiele mit dem Gedanken nach Weihnachten mal eine kurze Einheit auf dem Laufband zu wagen. Man darf ja noch träumen!

Klingt nach einem doofen Jahr? Es hatte auch positive Aspekte. Ich habe unglaublich viel über das gezielte Lauftraining gelernt und das zum laufen nicht nur laufen gehört. Ich weiß nun auf meinen Körper zu hören und diverse Maßnahmen im Notfall zu ergreifen. Aktive und passive Regeneration sind keine Fremdworte mehr und meine Blackroll ist eine gute Freundin geworden. Auch die Ernährung sieht deutlich besser aus.

Nun geht’s mit Zuversicht, Motivation und diversen Zielen ins neue Jahr.
Mein größtes Ziel: 2016 ist das Jahr der Gesundheit! 👍🏻💪🏻

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