Das Laufen und ich.

imageAls ich vor rund 15 Jahren das erste Mal die Laufschuhe schnürte war laufen nur ein Mittel zum Zweck. Ich brauchte Grundlagenausdauer für meine Taekwondo Wettkämpfe.

So lief ich damals mit meiner Polar und achtete nur auf die Pulsbereiche, Kilometerzeiten waren mir schnurzegal und mehr als 10km brauchte ich auch nicht.

Nun hat sich die Gewichtung etwa verlagert, Taekwondo betreibe ich nicht mehr als Wettkampfsport und die Knie sind etwas angeschlagen. Nach dem mir vor gut drei Jahren ein Physiotherapeut nahe gelegt hat viele Sportarten nicht mehr auszuführen, unter anderem das Laufen, bin ich ziemlich faul geworden. Täglich haben mich die Knie geärgert und ich war niedergeschlagen nix mehr machen zu können.

Zum Glück hat es mir letztes Jahr gereicht und ich war bei einem Gelenkspezialisten. Nach dem mich alle erdenklichen Aparate durchleuchtet haben war ich deutlich schlauer. Beidseitig leicht angefressene Knorpel und ein nerviges Ganglion im linken Knie. Mit dieser Diagnose ging es wieder zu Physio, diesmal in sehr fähige Hände. Mit manueller Therapie und moderatem Lauftraining der Schmerzfreiheit entgegen.

Inzwischen kann ich 13km laufen ohne danach Tage zu lahmen. Natürlich melden sich die Jungs bei schnellen Einheiten, aber das ist nach dem Cooldown auch wieder Geschichte.

Nun ist das Laufen zu meiner „Haupt“ Sportart herangewachsen. Hätte ich eher gewusst wie gut die Bewegung für die Gelenke ist oder hätte dem Physiotherapeuten nicht blind geglaubt wäre mir einige Zeit in Unzufriedenheit erspart geblieben.

In diesem Sinne: Lass laufen!

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2 Comments

  • Hi,
    würde sagen, du hast viel Glück gehabt. Finde ich super, dass es auch noch Physio’s gibt, die ihr Fach verstehen und nicht nur die Kohle des Patienten im Auge haben. 😉

    Du hast dich richtig entschieden, viel Spaß dabei.

    Der Tiroler,
    Christian

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