Das Bad in der Menge – B2RUN Hannover

Es war März und ich lag unter Palmen im Urlaub, als mein iPhone einen fröhlichen Piepser von sich gab. Eine Kalendereinladung für den 26. Mai – B2RUN in Hannover. Lange habe ich überlegt – so gefühlte 3 Sekunden – bevor ich auf annehmen getippt habe. Das wollte ich doch sehen. 🙂

Schließlich hatten sich 14 „Mutige“ gefunden, welche sich schnellen Schrittes auf die 6,4km Runde um den Maschsee wagten. Dieser Lauf sollte das Debüt für IT2U werden, was vorher noch nie an einer Laufveranstaltung teilgenommen hat.

Trikots wurden entworfen und bestellt, Getränke vorbereitet – natürlich auch für die „Siegesfeier“ danach – und die Beachflags verpackt.

Für mich waren die 6,4km eine super Abwechslung und gleich mal ein Test wie das Training bisher anschlägt. Mit großer Freude vernahm ich, dass wir zwar alle gemeinsam starten, aber dann jeder seinen Lauf bestreitet kann.

Mein Ziel war es eine Pace um die 5:30 zu laufen, zu schauen wie man sich mitreißen lässt und die Stimmung bei einem offiziellen Lauf kennen zu lernen. Hatte ich doch schon von einigen gelesen, dass man bei „Wettkämpfen“ gern das Tempo aus den Augen verliert und zu schnell losläuft.

Den Puls wollte ich bei 160 halten und dann sollte alles klappen.

Der Start war etwas nervenaufreibend, da wir 45 Minuten auf den Startschuß, bereits in der Startaufstellung mit tausenden anderen Läufern, warten mussten. Dazu gab es kalten Wind und einen kurzen Schauer, was bei rund 10 Grad und der fertigen Laufbekleidung weniger angenehm war. Blieb also nur zur Musik zu hampeln oder beim Dauerwarmup der Veranstalter mitzumachen. Was auf Grund der Platzverhältnisse einem Boxkampf ähnelte. 😀

Gegen 20 Uhr war es endlich soweit, wie die Rennpferde tänzelten die Läufer an der Startlinie als der Schuß fiel.
Und goo..!
Nun ja, eher erstmal walk. Ein paar Meter brauchte das Feld um sich zu lichten, sobald etwas Freiraum war schoßen die Schnellen los und die weniger Trainierten mit. Diese habe ich dann ein Kilometer später wieder getroffen, nicht mehr ganz so tänzelnd. Ich war ja gewarnt. 😉

Den 160er Puls habe ich nicht gehalten, auch hier habe ich mich treiben lassen und bin im Schnitt mit 165 bpm gelaufen. Ganz ehrlich es war schon anstrengend und ich habe mich stehts kontrolliert nicht schneller zu werden, da ich mir sicher war ein schnelleres Tempo nicht komplett durchzulaufen. So wollte ich lieber konstant bleiben.

An der Strecke war nicht viel Publikum, etwa 1km vor dem Zieleinlauf in die HDI Arena, standen eine handvoll Menschen und haben die Läufer angefeuert. Ja, es motiviert tatsächlich! Also alle die bei Events zuschauen kommen, anfeuern erwünscht!

Mit einer 5:20er Pace und laut Zeitmessung 00:33:56 lief ich, sogar mit ausreichend Energie auf den letzten 300 Metern nochmal anzuziehen, durch das Ziel. Was hieß Firmendritter: 1. Marathonläufer, 2. Chef. Für mich bedeutete das von 2.007 Weibchen den 227. Platz. Damit war ich voll und ganz zufrieden!

Damit ist nun das Laufvirus im Unternehmen angekommen und für nächstes Jahr steht das Event schon wieder auf dem Plan. Ich freu mich drauf, des Laufen und der Menschen wegen!

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