5. CITROËN Leipziger Nachtlauf – mitttendrin statt nur dabei

Eigentlich sollte der Termin verplant sein, doch das Schicksal meinte es gut mit mir. Der Kalender hatte auf einmal eine Lücke und die Anmeldung war schneller ausgefüllt als eine Tüte Manner Schnitten gegessen!

Es geht um den 5. CITROËN Leipziger Nachtlauf am 05. Juni 2015. Nachdem ich vor knapp 2 Wochen beim B2RUN Blut geleckt habe, hatte ich so richtig Bock drauf mich wieder in eine laufende Menschenmenge zu werfen. 🙂

Wer wollte konnte direkt bei der Anmeldung ein Laufshirt mit ordern. Natürlich wollte ich!
1. Laufsachen kann man nie genug haben, 2. shopping, bin ja auch nur ein Weibchen. 😉

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Ich hatte eine Woche Vorbereitungszeit. Welche ich damit nutze den Erkältungsviren mit mächtigen Vitaminbombem zu Leibe zu rücken. Größtenteils hatte ich gesiegt, es waren nur noch kleinlaute Rester mit mir an der Startlinie.

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Die Startunterlagen konnte man direkt am Wettkampftag oder einen Tag vorher abholen, wo gleich noch eine Pasta-Party stieg. Wenig Lust auf eine längere Menschenschlange bei der Ausgabe hatten wir die Variante mit dem Vortag gewählt, was eine weise Entscheidung war.

Da sich meine Erfahrungen mit Laufveranstaltungen in Grenzen hält, kann ich natürlich die Orga nur bedingt bewerten. Ich fand alles super! Es gab Möglichkeiten zum umziehen und das Gepäck konnte abgegeben werden. Auch die Nachversorgung war gesichert, Getränke in allen Variationen standen für die Finisher bereit. Die schicken Medaillen gabs direkt nach der Ziellinie. Auch seine persönlliche Urkunde konnte man danach direkt ausdrucken lassen, was schnell und unkompliziert war. Also für mich alles rundherum gelungen.

Nun mal zum spannenden Teil: der Lauf.

Die Statistik sagt es waren 1135 Läufer am Start. Drei Runden sollte uns das 10km Rennen quer durch die Leipziger City und damit mitten durch den Trubel des Stadtfestes führen. Wie es sich gehört überall gute Laune, auch wenn ich wegen dem Kratzehals noch etwas besorgt war. 20:45 Uhr war es dann soweit, es wurde vor der Startlinie Stellung bezogen. Die Morderatoren auf der Bühne an der Start-Ziel Geraden hielten uns in Bewegung und so vergingen die 15 Minuten bis zum Startschuß wie im Flug.

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21 Uhr: 1135 Läufer setzen sich, wild darauf endlich loszujagen, in Bewegung. Meine Zielsetzung war klar: 1. atmen 🙂 2. Puls um die 170 halten. So bahnte ich mir die ersten Kilometer meinen Weg durch die langsamer Laufenden und machte Platz für die Schnelleren. 🙂

Das GPS meines Garmin Forunner 620 stiegt leider erstmal direkt nach dem Start aus, wahrscheinlich war ihm die Bebauung der City zu eng. Haben wir auch bis jetzt nicht geübt. 😀 So hatte ich keine Ahnung welche Pace ich lief, nur der Puls war da und der hing brav um die 170.

Ehrlicherweise muss ich zugeben, das ich Ende erste Runde ganz schön zu kämpfen hatte, mehr mit der Luft als allen anderen. Runde zwei hatte ich mich dann wieder gefangen und beschloss am nächsten Versorgungsstand doch etwas Wasser zu fassen um dem Hals etwas Gutes zu tun.

Der Plan war super, so dass ich viel besser in die dritte Runde kam. Doch etwas zu früh gefreut, gabs von jetzt auf gleich: Knie! oO
So humpel-rannte ich dann einen Kilometer vor mich hin und fragte innerlich ganz freundlich nach, was dem lieben Gelenk denn ausgerechnet heute nicht passte. So schnell wie das Zwacken da war, war es auch wieder weg. Nun lief ich wieder rund. Wahrscheinlich war das nur ein kleiner Belastungstest.

Kräftemäßig doch an der Grenze fand sich auf den letzten drei Kilometern stillschweigend ein Laufpartner. Er kam und blieb. Sehr angenehm jemand im gleichbleibenden Temp neben sich zu haben. Irgendwann setze ich mich direkt hinter ihn und ließ mich so einfach mal ziehen, ohne ihn wäre ich wahrscheinlich langsamer geworden. Die letzen 500 Meter gaben wir dann gemeinsam nochmal alles und liefen guten Tempos nebeneinander durch das Ziel.
Das war sowas von einen High-Five wert!

Das Ergebnis: 00:51:35 was in der Altersklasse W30 Platz 16 von 67 Starterinnen ergibt.

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Im Ziel wartete meine andere Hälfte schon mit einer Apfelschorle auf mich, er war ja schon 5 Minuten vor mir da. Fein gemacht! 🙂

Mein Fazit zu diesem Lauf:
Nach den viele Taekwondo Wettkämpfen wollte ich nie wieder Wettkämpfe bestreiten, doch beim Laufen macht es wirklich Spaß!

Next Stopp: die Brooks RunHappy Tour am 01. Juli. 🙂 Man sieht sich!

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