16. Frostwiesenlauf in Burg – Ein Laufbericht

Die wind wirklich schick. :)

Der Jahresstart mit dem Frostwiesenlauf

Das Jahr war schon fast 6 Wochen alt da wurde es wirklich langsam Zeit für den ersten offiziellen Lauf.

Diesmal verschlug es uns nach Burg ins schöne Brandenburg. Der Frostwiesenlauf fand bereits zum 16. Mal statt. Dennoch hatte ich bisher noch nie von ihm gehört. Es werden Laufstrecken mit 5, 10, 20 und 30km angeboten. Ein klassischer Wettkampf ist es jedoch nicht, denn auf eine offizielle Zeitnahme verzichtet der Veranstalter. Hier kann man die Kilometer also auch super für einen Trainingslauf nutzen.

Die Organisation

Die Organisation ist absolut professionell. Ein eigens für den Lauf abgesperrter Parkplatz und eine top

Beschilderung im gesamten Bereich erwartet die Läufer nach dem Eintreffen. So findet man schnell alles was man braucht und hat im Handumdrehen seine Startnummer in der Hand. Die offizielle Startzeit ist nicht verpflichtend wer schon eher seinem Bewegungsdrang nachgehen möchte kann dies tun und schon vor allen anderen die Strecke erobern.

Da ich sämtliche Trainingsläufe mit vier Pfoten Begleitung bestreite, begeisterte es mich natürlich, dass Vierbeiner beim Lauf nicht nur erlaubt sind, sondern auch an den Verpflegungsstellen mit Wasser bedacht werden. Erst der zweite Lauf den ich nun kenne wo Hunde offiziell zugelassen sind. Und wenn jetzt jemand die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und meint Hunde und Läufer geht gar nicht. So muss an der Stelle dringend erwähnt werden, dass alles so friedlich und harmonisch war wie es nur sein konnte. Zwei- und Vierbeiner sind alle nur ihrer Leidenschaft nachgegangen: dem Spaß an der gemeinsamen Bewegung.

Die Streckenführung und Beschilderung ist durchdacht und fast nicht zu verfehlen. Man darf nur nicht so unkonzentriert sein wie Sven und ich. Wir haben es geschafft unseren Pfeil für das Abbiegen auf die 30km Strecke zu verpassen. Haben also ein paar Meter drauf gelegt, 30km sind ja auch nicht genug. 😉 Auf der langen Strecke gab es wechselnden Untergrund und viele ruhige Passagen. Ich fand das ganz toll und meine Hündin hatte auch ein Lächeln auf den Lefzen.

Allerdings ist es durchaus möglich, dass es nicht ganz so einsam ist, wenn man nicht als Letzter läuft.

Dank unseres verspäteten Starts und dem kleinen Umweg hatten wir es tatsächlich geschafft uns nach hinten abzusetzen. Auf den letzten fünf Kilometern waren die Verpflegungsstände bereits am Aufräumen und Abbauen. Doch erst auf der Zielgeraden haben wir wirklich realisiert, dass wir die Schlusslichter sind. Interessante Erfahrung. 😀

Die Verpflegung ist im Übrigen nichts für Naschkatzen, denn vom Doppelkeks bis zum Gummibärchen

wurde alles gereicht. Ich hatte das eine oder andere Mal den Gedanken es mir mit einem Stuhl am Buffet gemütlich zu machen.

Mein Fazit

Der Frostwiesenlauf ist die Fahrt wert. Packt das Auto mit Freunden voll und habt Spaß. Den Hund nicht vergessen! Für nächstes Jahr steht er schon wieder in unserem Kalender.

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